MARLEI Tasks

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Exmig

Diese Seite zeigt MARLEI Tasks unter Linux. Die Fassung für Windows steht daneben.

Hilfe

Ein Kapitel je Reiter, davor die ersten Schritte und das, was überall gilt. Wer dieses Werkzeug zum ersten Mal vor sich hat, liest die ersten Schritte und arbeitet den Ablauf mithilfe der Reiter durch — der Rest ist zum Nachschlagen da.

Das Fragezeichen in jedem Kartenkopf springt genau in den Abschnitt, der zu dieser Karte gehört. Umgekehrt führt aus jedem Abschnitt ein Zur Karte → zurück.

  1. Erste Schritte
  2. Was überall gilt
  3. Projekte
  4. Sammlung
  5. Aufgaben
  6. Meilensteine
  7. Entscheidungen
  8. Einrichtung
  9. History
  10. Server Health
  11. Häufige Fragen

Erste Schritte

Es ist weniger, als es aussieht. Vier Ebenen, und jede beginnt mit einem Satz — etwas fällt auf, daraus wird Arbeit, Arbeit kommt zu einem Termin zusammen, und hinterher steht da, wie es gelaufen ist. Alles Weitere sind Handgriffe, die dieses Werkzeug übernimmt, damit man sie nicht vergisst.

Wofür ist dieses Werkzeug da?

Es hält fest, woran gearbeitet wird und warum es so entschieden wurde. Der zweite Teil ist der ungewöhnliche: Die meisten Werkzeuge zeigen die laufende Arbeit und verlieren die Begründung in Kommentaren. Hier ist sie ein eigenes Register, das den Eintrag überlebt, zu dem sie gehört.

Die Kernfunktion ist das Zusammenlegen, der Kernwert ist die Ursache. Aus zwei Beobachtungen, die dasselbe Problem sind, wird eine Aufgabe — und in dem Augenblick, in dem man sie zusammenlegt, schreibt man den Satz auf, der in keiner von beiden stand. Das ist die Gelegenheit, bei der man ihn am ehesten findet.

Die vier Ebenen und die Rückschau

Fünf Register, und jedes beantwortet genau eine Frage. Wer weiß, welche Frage er hat, weiß, auf welchem Reiter er ist:

Sammlung Was ist aufgefallen? Alles, was auffällt, kommt zuerst hierher — mit niedriger Hürde und ohne Anspruch, dass es schon zu Ende gedacht ist.
Aufgaben Woran wird gearbeitet? Hier sitzt jemand dran. Deshalb gibt es hier einen Status und eine Abnahme.
Meilensteine Was muss zusammen fertig werden? Ein Termin, unter dem mehrere Aufgaben stehen.
Entscheidungen Warum ist es so? Das Register, das bleibt, wenn alles andere ins Archiv gezogen ist.
History Wie sind wir hierhergekommen, was ist wann fertig geworden, was stand da im Wortlaut? Die Rückschau — sie wird nicht gepflegt, sie fällt ab.

Dazu die Projekte ganz vorn — sie tragen die Auswahl, aus der alle fünf aufgebaut werden —, die Einrichtung für Ausgabe und Ablage und Server Health für die Maschine darunter.

Was tut man zuerst?

Der Reihe nach, jeder Schritt liefert, was der nächste braucht. Das erste Durcharbeiten dauert ein paar Minuten; danach kommt man nur noch für einen einzelnen Schritt hierher.

1. Projekte Ein Projekt anlegen — Name, Beschreibung, Vision. Und die Bereiche: ohne mindestens einen nimmt die Sammlung nichts an. Wer anlegt, hat danach gewählt.
2. Sammlung Eintragen, was auffällt. Titel, Bereich, Kategorie — mehr braucht es nicht.
3. Durchsicht Prioritäten vergeben, Verworfenes verwerfen — und markieren, was zusammengehört. Der Knopf Zusammenlegen macht daraus eine Aufgabe.
4. Aufgaben Daran wird gearbeitet: Status setzen, Punkte abhaken, am Ende Erledigt — was erst geht, wenn die Abnahme durch ist.
5. Meilensteine Nur wenn mehreres zusammen fertig werden muss. Aufgaben hinzufügen, am Ende Abnehmen — ein Klick, der vier Handgriffe ersetzt.
6. Einrichtung Einmal den Ordner der Sicherung wählen, am besten auf einer anderen Platte. Danach sichert Tasks von selbst — beim Start und einmal am Tag.

Die Entscheidungen laufen nebenher, nicht am Ende. Sobald man abwägt — und lange bevor man weiß, wie es ausgeht —, gehört der Verlauf ins Register. Ein Eintrag im Zustand OFFEN ist ausdrücklich vorgesehen: Der Weg ist da, der Entschluss steht aus.

Was dieses Werkzeug nicht ist

Es ist für einen Menschen gebaut, der mehrere Sachen am Laufen hat — nicht für ein Team. Es gibt deshalb keine Benutzer, keine Rechte, keine Zuweisung an jemanden und keine Benachrichtigung. Wer diese Oberfläche im Browser hat, ist der Benutzer.

Was es gibt, ist ein Kennwort. Das Setup fragt bei der Installation danach, und die Anmeldung gilt danach einen Monat. Vergessen heißt neu setzen, nicht wiederherstellen — auf der Maschine, von jemandem mit Administratorrechten: sudo MARLEI_KENNWORT=neu ./setup/linux/install.sh. Der Bestand bleibt dabei unberührt. Ist keines gesetzt, steht ohne Kennwort oben im Band.

Abmelden sperrt diesen Browser, nicht die anderen. Der Knopf steht oben rechts im Band; danach fragt dieser Browser wieder nach dem Kennwort, und wer anderswo angemeldet ist, bleibt es. Alle Browser auf einmal sperrt nur ein neu gesetztes Kennwort — jede bestehende Anmeldung endet damit sofort.

Mehrere Projekte sind nicht mehrere Menschen. Die Auswahl auf dem Reiter Projekte trennt Bestände, nicht Personen.

Stellen Sie diese Oberfläche nicht ins offene Netz. Sie ist für das eigene Netz gedacht und fragt niemanden, wer er ist. Was hier steht, ist außerdem selten harmlos: In einer Aufgabenverwaltung steht, woran eine Firma arbeitet.

Was überall gilt

Sechs Dinge, die auf jedem Reiter gleich funktionieren. Wer sie einmal liest, muss sie in keinem Kapitel wieder nachschlagen.

Das gewählte Projekt steht an der ersten Karte

Es gilt für alles, was darunter steht: Sammlung, Aufgaben, Meilensteine, Entscheidungen — und für die Werkseinstellung unter Einrichtung. Gewechselt wird es in der Projektübersicht.

Deshalb steht es auf jedem dieser vier Reiter rechts neben der Überschrift der ersten Karte, mit Kennung — etwa P-002 marlei-tasks — und nicht nur unter Projekte: Eine Auswahl, die man auf einem Reiter trifft und auf fünf anderen wirkt, ist unsichtbar, sobald man den Reiter gewechselt hat. Wer dann etwas einträgt, trägt es ins falsche Projekt — und merkt es Wochen später.

Ein langer Name wird gekürzt, die Kennung nie; ein Klick auf die Marke führt in die Projektübersicht. Weil die erste Karte beim Scrollen wegwandert, steht an jedem Knopf, der etwas anlegt, noch einmal, wohin es kommt.

Ist keines gewählt, zeigen die Register statt einer leeren Liste den Weg dorthin. Das passiert auch, wenn das zuletzt gewählte Projekt inzwischen gelöscht wurde.

Kennungen zählen über alle Projekte

P- für Projekte, B- für die Sammlung, A- für Aufgaben, M- für Meilensteine, E- für Entscheidungen. Es gibt eine Zählung je Art und nicht eine je Art und Projekt — damit gehört B-066 genau einem Eintrag, für immer.

Dass die Nummern eines Projekts dabei springen, ist der Preis und kein Fehler. Ein Projekt hat B-003, B-007, B-012, und das sieht nach Verlust aus. Die Lücken sind die Einträge der anderen Projekte. Der Grund ist der Verweis im Fließtext: „B-050 ist darin aufgegangen“ muss ohne Projektangabe eindeutig sein — sonst ist die Kennung keine Kennung, sondern eine Zeilennummer.

Wiederverwendet wird nie, auch nach dem Abschließen nicht.

Was sperrt und was nur mahnt

Der Satz dahinter steht in jedem Register an einer anderen Stelle und ist immer derselbe: Sperren gehört zu dem, was nicht nachwachsen kann; mahnen zu dem, was nachwächst.

Es sperrt Die Abnahme einer Aufgabe — ohne sie weiß später niemand, wann sie fertig ist, und das lässt sich nicht rekonstruieren. Und der Bereich: Er ist die Achse, nach der sortiert wird; ein Eintrag ohne Bereich wäre in jeder Durchsicht unauffindbar.
Es mahnt Die fünf Fehlerangaben, Was dahintersteckt an einer Aufgabe, ein Meilenstein ohne Aufgabe und ein Entschluss ohne Satz. Alles vier kann man nachtragen.

Der Grund, warum nicht mehr gesperrt wird, ist praktisch und nicht nachsichtig: Eine Regel, deren Weg teuer ist, wird umgangen. Wer nicht weiterkommt und nicht zurückkann, tippt irgendetwas hinein — und dann stehen dort bessere Formulare und schlechtere Daten.

Deshalb trägt die eine Sperre auch einen Ausgang: Das schaffe ich nicht — zurück in die Sammlung. Das ist kein Scheitern, sondern der zweite gültige Weg.

Befunde gelten über alle Projekte

Ein Befund ist eine Karte über der Seite — rot, gelb oder blau —, die etwas meldet, das keiner einzelnen Karte gehört. Er ist die einzige Stelle, an der die Vorauswahl nicht gilt: Was liegen bleibt, liegt gerade in dem Projekt, in das seit Wochen niemand geschaut hat. Ein Befund nennt deshalb immer sein Projekt.

Einer nennt keines, und der ist die Ausnahme: dass eine neuere Fassung bereitliegt. Der betrifft die Installation und nicht den Bestand — es gibt kein Projekt, in dem er läge.

Was gemeldet wird

Getroffen, und es liegt Die Liegeprobe: Eine Entscheidung ist gefallen, der Eintrag dazu ist offen geblieben. Hier hält nicht die Abwägung auf, sondern die Umsetzung.
Ohne Ursache Eine Aufgabe sagt nicht, was dahintersteckt.
Ohne die Angaben Ein FEHLER steht ohne die fünf verlangten Angaben da.
Ohne Aufgabe Ein Meilenstein hat nichts unter sich.
Ohne Satz Ein ENTSCHLUSS sagt nicht, was entschieden wurde.
Lange nicht hingesehen In einem Projekt hat seit über einem Monat niemand die Sammlung durchgesehen. Der einzige, der nichts vermisst, sondern etwas misst — und der, wegen dem es die Befunde überhaupt gibt.
Eine neuere Fassung Im Repository sind Änderungen dazugekommen, seit dieser Stand eingespielt wurde. Der einzige ohne Projekt — er betrifft die Installation. Die Karte nennt den Befehl, mit dem geholt wird; ob überhaupt nachgesehen wird, steht unter Stand.

Die ersten fünf sind gelb, die letzten zwei blau. Rot gibt es hier nicht, und das ist kein Versehen: Rot hieße, das Werkzeug tut seine Arbeit nicht — dann stünde aber keine Seite mehr, auf der eine Karte stehen könnte. Was hier gemeldet wird, ist von anderer Art: Es fehlt etwas, das nachwachsen kann.

Zwei Knöpfe, und der zweite ist der interessante

Ansehen → stellt die Vorauswahl auf das betroffene Projekt um und führt dorthin, wo das Gemeldete steht. Ohne das Umstellen zeigte der Reiter dahinter ein anderes Projekt. Beim Befund ohne Projekt heißt der Knopf Dorthin →: Es gibt nichts umzustellen.

Zur Kenntnis genommen macht die Karte leise — weg ist sie damit nicht: Sie schrumpft auf eine graue Zeile über der Seite, und wer nicht selbst geklickt hat, findet sie trotzdem.

Weggeklickt heißt: „ich weiß Bescheid, bis es schlimmer wird.“ Jeder Befund merkt sich, wie weit es war — werden aus drei Lücken vier, kommt die Karte zurück. Eine Frist gibt es bewusst nicht: Jede Zahl darin wäre gegriffen, und sieben Tage beantwortet keine Frage, die jemand hat.

Und zur Kenntnis genommen wird je Projekt. Dieselbe Lage in einem anderen Projekt bleibt laut — sonst verschwände ein Befund, den nie jemand gesehen hat. War ein Befund weg und kommt wieder, ist er neu und fängt wieder laut an.

Ein abgeschlossenes Projekt meldet gar nichts mehr: Es liegt nicht, es ist fertig. Ein ruhendes dagegen schon.

Daten, Tage und der Strich

Daten stehen deutsch — 07.09.2026 —, auch wenn sie in der Ablage nach ISO liegen. Ein Eingabefeld für ein Datum ist das des Browsers und zeigt deshalb, was dort eingestellt ist.

0 Tage heißt heute — eine Zahl, die stimmt, und ein Satz, den niemand sagt. Die Karten schreiben deshalb heute.
Ein Strich — heißt nie und nicht null. Er steht dort, wo etwas noch gar nicht stattgefunden hat.

Dasselbe Datum misst zweierlei: In der Sammlung ist eingetragen am die Liegedauer, an einer Aufgabe die Arbeitsdauer. Zwei Fragen, ein Feld.

Zeigen statt kopieren

Ein Verweis speichert nur die Kennung; die Bezeichnung wird beim Anzeigen geholt. Das gilt für den Ursprung einer Aufgabe, für die Aufgaben unter einem Meilenstein, für Hängt ab von und für den Bezug einer Entscheidung.

Wer einen Eintrag umbenennt, benennt jeden Verweis darauf mit. Es gibt nichts nachzuziehen, und es gibt keine abgeschriebene Bezeichnung, die in einem Monat falsch ist.

Aus demselben Grund steht neben einer Entscheidung der Kopf des bezogenen Eintrags mit seinem Stand: Was gerade gilt, steht im Register; hier steht, warum es gilt.

Projekte

Der erste Reiter, und der einzige, der ohne Vorauswahl auskommt. Er tut zweierlei: Er listet alle Projekte und beschreibt jedes — und er trägt die Auswahl, aus der die fünf folgenden Register aufgebaut werden.

Projektübersicht

Wofür ist diese Karte da?

Für den einen Knopf, wegen dem man diesen Reiter aufmacht: wählen. Danach steht das Projekt an der ersten Karte der vier Register, und alles Weitere gilt für dieses.

Was steht darin?

Kennung, Name, Zustand und Eintragsdatum — drei Zeilen je Projekt, mehr nicht. Wer wechseln will, soll nicht erst eine Beschreibung überfliegen müssen.

Was man wissen sollte

Gewählt wird nur hier. In den Karten darunter steht kein zweiter Knopf dafür — zwei Wege zu demselben Schritt lehren, dass es zwei Schritte sind.

Sortiert ist die Liste nach der Kennung, nicht nach dem Namen: Nach Namen sortiert spränge sie, sobald jemand ein Projekt umbenennt — und die Stelle, an der man sein Projekt sucht, wäre jedes Mal eine andere.

Wer wechselt, während unten ungespeicherte Felder stehen, wird gefragt. Wählen ist ein eigenes Formular und schickt die Felder der Karten darunter nicht mit; ohne die Frage wäre die Arbeit weg, und niemand hätte es gemerkt.

Projekte

Wofür ist diese Karte da?

Eine Karte je Projekt, mit allen Feldern und dem Weg hinaus. Beschrieben wird jedes, nicht nur das gewählte — nur steht die Karte des gewählten offen und alle anderen zu. Ein Projekt umbenennen zu können, ohne es vorher zu wählen, ist das Natürlichere.

Die Felder

Name Muss eindeutig sein, und das ist keine Ordnungsliebe: Er ist das Losungswort beim Löschen und beim Zurücksetzen. Gäbe es zwei gleichnamige Projekte, bestätigte die Eingabe nicht mehr, welches gemeint ist.
Beschreibung Worum es geht.
Vision Wohin es gehen soll. Ein Feld und kein Reiter — ein Projekt hat genau eine, und hier steht sie bei dem, wofür sie gilt.
Zustand AKTIV · RUHT · ABGESCHLOSSEN
Bereiche Die Achse, nach der später sortiert wird — und sie ist je Projekt eine andere. Kategorie und Priorität beschreiben die Art eines Eintrags und sind überall dieselben; der Bereich beschreibt den Gegenstand.

ABGESCHLOSSEN stellt die Liegeprobe still, RUHT nicht. Ein abgeschlossenes Projekt liegt nicht, es ist fertig. Ein ruhendes ist dagegen genau der Fall, für den die Liegeprobe gebaut ist — das, in das seit Wochen niemand geschaut hat.

Der Bestand im Kartenfuß

65 Sammlung · 7 Aufgaben · 3 Meilensteine · 41 Entscheidungen — das ist kein sechstes Feld, sondern abgelesen. Deshalb steht es unten. Beim Löschen sagt dieselbe Zahl, was verloren geht.

Löschen und Bereiche entfernen

Ein Bereich, an dem Einträge hängen, lässt sich nicht entfernen. Er sperrt, und die Meldung nennt die Zahl der Einträge, die daran stehen: Der Bereich eines Eintrags steht in keiner zweiten Spalte, aus der er sich wiederherstellen ließe.

Ein Projekt zu löschen nimmt alles mit, was darin steht. Deshalb zwei Sicherungen, die zwei verschiedene Fehler abfangen: die Sicherung davor fängt den Fehler ab, es überhaupt getan zu haben — und der Projektname als Losungswort den, es am falschen getan zu haben. Ein festes Wort wie Löschen bestätigt nur, dass man gelesen hat, dass gelöscht wird; der Name bestätigt, welches.

Der Unterschied zur Werkseinstellung liegt nicht im Verlust, sondern in dem, was übrig bleibt: ein leeres Projekt, an dem man neu anfängt — oder keines.

Neues Projekt

Wofür ist diese Karte da?

Name, Beschreibung, Vision und das Eintragsdatum. Wer ein Projekt anlegt, hat es danach gewählt — ein zweiter Klick für eine Absicht, die schon feststand, ist keiner.

Warum das Datum leer ist

Anders als in der Sammlung steht hier nicht heute. Was auffällt, fällt heute auf — ein Projekt dagegen läuft oft schon länger, und ein erfundenes Datum wäre schlimmer als eine Nachfrage.

Der nächste Schritt nach dem Anlegen sind die Bereiche in der Karte darüber: Ohne mindestens einen nimmt die Sammlung nichts an.

Sammlung

Was aufgefallen ist — Ideen und Fehler, mit niedriger Hürde eingetragen und ohne Anspruch, zu Ende gedacht zu sein. Es gibt hier ausdrücklich keinen Status: Es gäbe nur einen, und der hieße liegt da.

Der Reiter hat zwei Ansichten, und der Umschalter steht in der ersten Karte. Eintragen ist die eine — drei Angaben, sonst Vorgaben. Durchsicht ist die andere: Priorität vergeben, bündeln, verwerfen. Die Trennung ist keine Bequemlichkeit: Eine einzige Ansicht stellte dem Eintragenden Felder hin, die er gar nicht füllen soll.

Sammlungsübersicht

Wofür ist diese Karte da?

Für die Wahl der Ansicht — und für die Zahlen, nach denen man sie wählt. Oben steht, wie viele Einträge offen sind; darunter die beiden Knöpfe Eintragen und Durchsicht, und eine Zeile mit drei Zahlen: wie viele noch keine Priorität haben, wie vielen FEHLER-Einträgen noch Angaben fehlen, und wann zuletzt durchgesehen wurde.

Sie steht an derselben Stelle wie die Übersichten auf Aufgaben und Meilensteine: Jeder dieser Reiter beginnt mit seiner Übersicht. Die gezählten Einträge sind alle offenen, auch wenn die Suche gerade nur einen Teil zeigt.

Neuer Eintrag

Wofür ist diese Karte da?

Für die niedrige Hürde. Titel, Kategorie (IDEE oder FEHLER) und Bereich — der Rest ist freiwillig. Das Datum steht auf heute: Was auffällt, fällt heute auf.

Der Bereich ist Pflicht

Ohne ihn geht kein Eintrag durch, und er wird beim Projekt gepflegt. Hat das Projekt noch keinen, sagt die Seite das vorher — nicht erst im abgewiesenen Formular.

Die fünf Angaben zu einem FEHLER

Wählt man FEHLER, erscheinen fünf Felder: wann er auftritt · woran man ihn merkt · was man tun kann · warum er jetzt nicht behoben wird · was eine Lösung grob kostet. Die vorletzte trägt die eigentliche Regel: Was keinen Grund hat, gehört behoben und nicht eingetragen.

Sie sperren nicht. Ein unvollständiger FEHLER wird angelegt, bekommt in seiner Karte ein Abzeichen — „3 Angaben fehlen“ — und die fehlenden Felder zum Nachtragen an Ort und Stelle. Die Hürde bleibt niedrig, die Lücke verschwindet trotzdem nicht aus dem Blick.

An einer IDEE stehen sie gar nicht erst da: Fünf leere Zeilen wären dort kein Hinweis, sondern Lärm.

Sammlung

Wofür ist diese Karte da?

Eine Karte je Eintrag, mit dem Jüngsten oben — wer etwas einträgt, will es danach sehen. Aufgeklappt liest man Beschreibung, Ursprung und, was beim Schärfen zu bedenken ist.

Die Suche

Sie geht über Titel und Beschreibung und findet schon beim Tippen. Fehlt die Volltextsuche auf dieser Maschine, sucht sie einfacher weiter — schlechter, aber nicht weg.

Warum der Titel hier kein Eingabefeld ist

Anders als der Projektname. Ein Titel der Sammlung wird beim Schärfen geändert, nicht im Vorbeigehen — also in der Durchsicht.

Durchsicht

Wofür ist diese Karte da?

Für den Durchgang durch alles, was liegt. Eine Zeile je Eintrag mit Kategorie, Priorität, Liegedauer und Abschluss — und ganz links die Kästchen zum Markieren.

Zusammenlegen — die Kernfunktion

Zwei oder drei Einträge markieren, Zusammenlegen klicken: Der Knopf legt nicht an, sondern fragt zuerst. Der Bündelschritt listet die markierten Einträge auf und fragt nach dem gemeinsamen Bild und nach der Abnahme — in dem Augenblick, in dem das Denken gerade stattgefunden hat. Ein Knopf, der stillschweigend anlegte, wäre nicht die Kernfunktion, sondern eine Abkürzung an ihr vorbei.

Priorität Die Aufgabe erbt die stärkste der Einzelnen. Wer drei bündelt, von denen einer MUSS ist, hat eine MUSS-Aufgabe.
Bereich Der des ersten. Ein Bündel über zwei Bereiche hinweg gibt es; dann ist die Wahl eine Setzung und an der Aufgabe änderbar.
Was dahintersteckt Vorbelegt aus Kennung, Titel und Beschreibung der Einträge — man streicht und formuliert, statt vor einem leeren Kasten zu sitzen.
→ Aufgabe Tut dasselbe mit einem einzigen Eintrag und geht durch denselben Schritt. Zusammenlegen ist der häufige Fall, nicht der einzige.

Abschluss setzen heißt: weg von hier

Der Eintrag wandert vollständig und im Wortlaut ins Archiv. Und ein Unterschied geht dabei leicht verloren: verworfen zählt dort als Ende, Aufgabe nicht — es ist nicht fertig, es zieht um. Was daraus wurde, zählt dann die Aufgabe, wenn sie fertig ist.

Speichern über den Prioritäten bleibt bedienbar, auch wenn nichts geändert ist: Es vermerkt zugleich die Durchsicht. Ausgegraut hieße hier nicht nichts zu tun, sondern das Hinsehen zählt nicht.

Was am längsten liegt

Wofür ist diese Karte da?

Vier Zahlen am Ende der Durchsicht: wie viele ohne Priorität dastehen, wie alt der älteste davon ist, wie viele Fehler unvollständig sind — und wie lange die letzte Durchsicht her ist.

Vermerkt wird das Hinsehen, nicht das Ändern

Deshalb schreibt auch ein Speichern ohne Änderung den Vermerk. Sonst könnte die Zahl nicht messen, was sie messen soll: dass jemand hingesehen und nichts zu tun gefunden hat.

Dieselbe Quelle speist den Befund lange nicht hingesehen — nur läuft der über alle Projekte, nicht nur über das gewählte.

Aufgaben

Woran gearbeitet wird. Der Unterschied zur Sammlung ist nicht die Größe, sondern dass hier jemand dransitzt — deshalb gibt es einen Status, eine Ursache und eine Abnahme. Ob eine Beobachtung als Idee oder Fehler ins Haus kam, ist dagegen beantwortet, sobald daraus Arbeit wird: Die Kategorie fällt weg.

Aufgabenübersicht

Wofür ist diese Karte da?

Eine Zeile je Aufgabe: Kennung, Titel, Priorität, Status, Arbeitsdauer und der Stand der Abnahme. Sortiert nach dem Status — AKTIV, PAUSE, PASSIV —, denn die Frage ist hier nicht was ist neu, sondern woran sitzt gerade jemand.

Die Spalte heißt Arbeitsdauer, nicht „in Arbeit seit“

Gemessen wird die Zeit seit dem Eintragen — auch an einer Aufgabe auf PASSIV, an der ausdrücklich niemand sitzt. Ob gerade jemand dransitzt, sagt der Status daneben.

Aufgaben

Wofür ist diese Karte da?

Eine Karte je Aufgabe, mit allem, was daran hängt. Alle Karten fangen zugeklappt an. Ein Klick in der Aufgabenübersicht springt zur Karte und klappt sie auf; die vorher offene klappt dabei zu.

Die zwei Häkchenlisten messen Verschiedenes

Was getan werden muss misst den Fortschritt — wie weit die Arbeit ist. Offen dargestellt, mit Balken und einem Datum je erledigter Zeile.
Wann es abgenommen ist misst die Fertigkeit — woran man sie feststellt. In einem Rahmen, ohne Daten, mit einem Satz darunter, der sagt, was sie misst.

Sie sehen deshalb verschieden aus. Nebeneinander in gleicher Form läsen sie sich wie zweimal dasselbe — und mit dem Unterschied verschwände die Abnahme als eigenständige Sache. Eine Häkchenliste misst, aber sie beschreibt nicht.

Beide wachsen zeilenweise: tippen, Enter. Wegnehmen tut ein Kreuz, das erst beim Draufzeigen erscheint — eine Liste mit einem Kreuz hinter jeder Zeile liest sich wie eine Aufforderung. Gezählt wird in Zahlen, nicht in Prozent: „50 %“ sagt nicht, ob es zwei von vier oder fünf von zehn sind.

Erledigt hängt an der Abnahme

Der Knopf steht ausgegraut da, solange ein Haken fehlt — auch dann, wenn die Arbeitsliste vollständig durch ist. Geprüft wird es trotzdem noch einmal beim Klicken: Ein ausgegrauter Knopf ist eine Auskunft, keine Prüfung.

Der letzte Abnahmepunkt lässt sich nicht wegnehmen. Ohne ihn wäre die Aufgabe hinterher das, was beim Anlegen nicht durchgegangen wäre — und eine Sperre, die sich nachträglich umgehen lässt, ist keine.

Was dahintersteckt

Die Ursache hinter den Beobachtungen ist der eigentliche Zweck dieser Ebene — der Satz, der in keinem der Ursprungseinträge stand. Das Feld mahnt und sperrt nicht: Die Ursache kann man nachtragen, sobald man sie versteht.

Die weiteren Felder

Was bedacht werden muss · Was ist das Ergebnis · Bereich · Priorität · Status · Ursprung · Meilenstein. Der Ursprung ist ein Verweis — gespeichert ist die Kennung, der Titel wird geholt. Eine Aufgabe darf auch ohne Ursprung entstehen: aus einer Rückmeldung oder einem Gespräch.

PASSIV nimmt das Statusdatum mit: Ein stehengebliebenes seit wäre eine Behauptung.

Neue Aufgabe

Wofür ist diese Karte da?

Für die Aufgabe, die nicht aus der Sammlung kommt. Titel, Bereich, Priorität, Datum — und die beiden Listen, eine Zeile je Punkt.

Die Abnahme sperrt — als einzige

Ohne Abnahme wird die Aufgabe nicht angelegt. Der Grund ist scharf formuliert und gilt: Lässt sich nicht beschreiben, woran man sie fertig erkennt, ist es keine Aufgabe — sondern eine Beobachtung mit Kopfzeile, und die gehört in die Sammlung.

Der Unterschied zu den fünf Fehlerangaben ist kein Widerspruch: Die machen einen Eintrag vollständiger. Die Abnahme macht ihn erst zu dem, was er ist.

Deshalb trägt der Bündelschritt daneben den zweiten Ausgang: „Das schaffe ich nicht — zurück in die Sammlung.“ Er sieht aus wie ein Knopf und nicht wie ein graues Abbrechen, weil er kein Rückzieher ist, sondern der zweite gültige Weg.

Beide Listen sind ein Textfeld mit einer Zeile je Punkt — nicht fünf Felder mit einem Hinzufügen-Knopf. Die Vorgabe dahinter ist eine Zahl: Die Abnahme muss in dreißig Sekunden zu tippen sein. Leerzeilen fallen weg, weil niemand einen leeren Punkt meint.

Meilensteine

Was zusammen fertig werden muss. Ein Meilenstein ist ein Termin mit Aufgaben darunter — und die Stelle, an der aus einzelnen Erledigungen ein Stein auf der Straße wird.

Die Liste zeigt per Vorgabe, was offen ist; der Filter in der Kopfzeile holt die anderen dazu. In der Mappe verschwand ein abgenommener Stein aus der Datei — eine Liste, die mitwächst statt zu schrumpfen, verliert ihren Zweck. In einer Datenbank verschwindet nichts, aber der Zweck bleibt.

Meilensteinübersicht

Wofür ist diese Karte da?

Eine Zeile je Stein: Kennung, Benennung, Priorität, Hängt ab von, die Zahl der Aufgaben und wie lange er offen ist.

Vorgänger sind eingetragen, Nachfolger abgelesen

Wartet auf ihn ist kein Feld, sondern die Umkehrung derselben Angabe. Beides zu speichern hieße, dieselbe Beziehung zweimal zu halten — und eine der beiden Fassungen wäre in einem Monat falsch.

Ein Kreis wird abgewiesen, auch über mehrere Ecken. Sonst zeigten Hängt ab von und Wartet auf ihn aufeinander, und keine der beiden Auskünfte wäre noch wahr.

Was dazwischenkam

Wofür ist diese Karte da?

Für den Umweg — notiert, sobald er passiert. Drei Felder in einer Zeile: welcher Stein, welches Datum, ein Satz. Mehr soll es nicht sein, denn davon hängt ab, ob es überhaupt getan wird.

Warum das eine eigene Karte ist

Eine Notiz, die man im Augenblick machen soll, aber nur tief in einem Meilenstein machen kann, wird nicht gemacht — sie wird bei der Abnahme aus dem Gedächtnis nachgetragen, und dann ist sie wertlos. Hier steht sie zwei Klicks entfernt, weil die Reiterleiste oben klebt.

Geschrieben wird nur hier, gelesen in der Karte des Steins — und später auf der Straße, wo sie zu der Dauer gehört, die sie erklärt.

Es gibt nur eine Art von Notiz. Die Mappe kannte zwei — Umweg für einen Weg, der nicht ging, Rast für eine Wartezeit —, aber zwei Etiketten, die sich nicht auseinanderhalten lassen, sortieren nichts.

Meilensteine

Wofür ist diese Karte da?

Eine Karte je Stein, mit Beschreibung, Bedingung, den zugeordneten Aufgaben, der Abnahme, der Nachbereitung und den Umwegen. Aufgeklappt ist der Stein, der abnehmbar ist — die eine Karte mit einer fälligen Handlung.

Bedingung heißt: was sachlich da sein muss

Andere Meilensteine gehören nicht hierher, sondern oben unter Hängt ab von. Sonst stünden Abhängigkeiten an zwei Stellen, und eine davon wäre in einem Monat falsch.

Abnehmen ist ein Klick statt vier Handgriffen

Vier Dinge waren es: den Abschluss setzen, den Stein ins Archiv schieben, eine Zeile ins Quittungsbuch schreiben und einen Punkt auf die Roadmap setzen — mit Dauer und dem, was dazwischenkam. Drei davon fallen jetzt ab, statt getan zu werden: Die Dauer rechnet sich aus den beiden Daten, das Quittungsbuch liest den Abschluss, und die Umwege stehen schon da, weil sie notiert wurden, als sie passierten.

Der Knopf hängt an den Aufgaben. Solange eine zugeordnete Aufgabe offen ist, steht er ausgegraut da; ohne jede Aufgabe gibt es nichts abzunehmen.

Das Datum daneben lässt sich nachtragen. Vorbelegt ist heute — aber abgenommen wird selten an dem Tag, an dem die letzte Aufgabe fertig wurde, und aus genau diesem Datum rechnet die Straße die Dauer. Wer erst drei Tage später draufsieht, macht den Stein sonst drei Tage länger.

Zwei Daten weist der Server ab, und beide sind keine Tippfehler, sondern Unmöglichkeiten: in der Zukunft — abgenommen wurde dann etwas, das nicht passiert ist — und vor dem Eintrag des Meilensteins, denn dann wäre die Dauer negativ.

Verworfen ist der Termin, nicht die Arbeit

Die Aufgaben bleiben und stehen danach wieder ohne Stein da. Ein verworfener Meilenstein sagt nichts darüber, ob die Arbeit noch zu tun ist — sie hat nur keinen gemeinsamen Termin mehr.

Erledigte Aufgaben bleiben dagegen in der Liste des Steins stehen und werden blass: Eine Liste, aus der Fertiges verschwindet, sagt nicht mehr, woraus der Stein bestand — und genau das soll er im Archiv beantworten.

Neuer Meilenstein

Wofür ist diese Karte da?

Benennung, Priorität, Datum, Beschreibung, Bedingung — und sonst nichts. Ein Meilenstein darf leer entstehen, aus einer Rückmeldung oder einer Entscheidung im Gespräch.

Leer entstehen darf er, leer bleiben nicht

Solange keine Aufgabe daranhängt, gilt er als Mahnung — aber gesperrt wird nichts. Das trennt sauber von der Abnahme: Dort fehlt etwas, das den Eintrag konstituiert. Hier fehlt etwas, das noch kommen kann — der Meilenstein ist schon einer, er hat nur noch keine Arbeit unter sich.

Aufgaben lassen sich von beiden Seiten zuordnen: hier über Hinzufügen und drüben im Feld Meilenstein der Aufgabe. Wer geprüft hat, wird nicht erfasst — in dieser Fassung ist es immer dieselbe Person, und ein Feld, das auf jedem Eintrag denselben Namen trägt, sagt nichts.

Entscheidungen

Warum es so ist. Das einzige Register ohne Feldschema — eine Abwägung hat keine Form, die sich vorher festlegen ließe; sie hat einen Verlauf. Und das einzige, dessen Einträge das überleben, wozu sie gehören: Der Eintrag zieht ins Archiv, die Entscheidung bleibt stehen.

Hier gehört auch der Weg hinein, nicht nur das Ergebnis — und die Vorbereitung. Der Grund ist der eigentliche Fund dieses Registers: Der Weg spiegelt wider, wie gründlich eine Entscheidung war. Ein Feldschema würde genau das plätten: Achtzig geprüfte Wörter, drei Kandidaten und zwei verworfene Wege sehen in Felder gepresst aus wie eine Zeile.

Entscheidungsübersicht

Wofür ist diese Karte da?

Eine Zeile je Entscheidung: Kennung, Titel, Zustand, Bezug und Datum.

Die Vorgabe ist alle, nicht offen

Anders als bei den Meilensteinen. Die häufigste Frage hier ist warum gilt das, nicht was ist noch zu tun — und die Antwort steht meistens in einer längst getroffenen Entscheidung.

Die Suche geht über Titel, Entschluss und Verlauf: Bei einem Register, dessen Inhalt der Text ist, wäre eine Titelsuche keine.

Was entschieden ist und trotzdem liegt

Wofür ist diese Karte da?

Für die Liegeprobe — den Blick darauf, was entschieden wurde und trotzdem liegt. Eine Entscheidung ist getroffen, der Eintrag, an dem sie hängt, ist immer noch offen: Dann hält nicht die Abwägung auf, sondern die Umsetzung.

Und was hier nicht gemessen wird

Wie lange eine Entscheidung offen ist. OFFEN heißt nicht da steht noch nichts, sondern: Der Weg ist da, der Entschluss steht aus. Wer das wählt, hat gewählt — ihn nach vier Wochen daran zu erinnern hieße, seine Entscheidung für ein Versäumnis zu halten.

Gemahnt wird, was fehlt, nicht was absichtlich so dasteht. Deshalb zählt die Liegeprobe nur den anderen Fall: ENTSCHLUSS, und der Eintrag liegt trotzdem.

Gebaut ist sie als Tabelle und nicht als Zahl, denn die Frage ist welche und nicht wie viele. Die Zahlen stehen darunter.

Entscheidungen

Wofür ist diese Karte da?

Eine Karte je Entscheidung. Aufgeklappt ist, was OFFEN ist — dort steht eine Frage, die jemand beantworten muss.

Was entschieden wurde steht vor dem Verlauf

Zuerst das Ergebnis, dann der Weg. Wer eine Entscheidungskarte ansieht, will zuerst sehen, was überhaupt entschieden wurde — und kann dann im Verlauf nachlesen, warum. Der Rahmen um das obere Feld ist derselbe wie um die Abnahme einer Aufgabe: Er markiert das, worauf es hinausläuft.

Steht der Zustand auf ENTSCHLUSS und das Feld ist leer, ist das eine Lücke — ein Entschluss ohne Satz ist keiner. Gesperrt wird trotzdem nicht: Den Satz kann man nachtragen. Bei OFFEN ist dasselbe leere Feld dagegen die Auskunft selbst.

Der Bezug ist ein Feld, nicht zwei

Eine Liste mit Gruppen — Sammlung, Aufgaben, Meilensteine — statt zweier Auswahllisten, von denen die zweite von der ersten abhängt. Freistehend ist erlaubt: Es gibt Entscheidungen, die zu keinem einzelnen Eintrag gehören.

Neben der Entscheidung steht der Kopf des bezogenen Eintrags, mit Register und Stand — Sammlung · noch offen. Damit gibt es keinen Anlass, den Stand in den Verlauf abzuschreiben.

Gelöscht, nicht archiviert

Das einzige Register, in dem das der Weg hinaus ist. Anderswo wird abgeschlossen und der Eintrag zieht ins Archiv; eine Entscheidung hat keinen Abschluss. Was falsch eingetragen wurde, muss deshalb wirklich weg.

Das Textfeld ist so hoch wie sein Inhalt, zwischen sechs und dreißig Zeilen. Gerendert wird nichts — was dasteht, steht so da, wie es getippt wurde.

Neue Entscheidung

Wofür ist diese Karte da?

Titel, Zustand, Bezug, Datum — und der Verlauf. Anlegen kann man sie, lange bevor man weiß, wie es ausgeht.

Warum das Register Entscheidungen heißt

Obwohl auch Unentschiedenes darin steht. Abwägung benennt den Vorgang, Entscheidung das, wozu er da ist — und am Ende muss jemand entscheiden. Es heißt ja nicht, dass gar keine Entscheidung getroffen wird, wenn man sie heute nicht trifft.

Einrichtung

Wie dieses Werkzeug eingerichtet ist. Man braucht die Seite selten — aber wenn, dann meistens dringend: welcher Stand läuft, wo liegt was, und wie kommen die Daten hier wieder heraus.

Stand

Wofür ist diese Karte da?

Welche Fassung hier läuft — dieselbe Angabe, die in der Fußzeile jeder Seite steht, hier mit Datum. Die erste Frage bei jeder Fehlersuche und die erste Angabe in jedem Fehlerbericht. Und darunter: ob etwas Neues bereitliegt.

Gezählt werden Änderungen, nicht Versionsnummern

Dieses Werkzeug wird über git clone und ein Update-Skript verteilt, nicht als fertige Ausgabe. Wer der Anleitung folgt, landet auf dem Kopf von main, und der Stand heißt dann etwa v1.0-8-gabc1234 — kein Tag, sondern ein Punkt dazwischen. Zwei solche Angaben lassen sich nicht vergleichen: Ob das, was im Tag steckt, in den acht Änderungen danach schon enthalten ist, sagt keine von beiden.

Die beantwortbare Frage lautet deshalb liegen Änderungen bereit? — und die Karte beantwortet sie, indem sie den beim Installieren gestempelten Commit mit dem Zweig vergleicht. Die Versionsnummer behält davon unberührt ihre Aufgabe: Sie sagt, was drin ist, nicht, ob man holen soll.

Gefragt wird bei GitHub, nicht bei uns — und nur danach, wie weit der Zweig vor dem eigenen Stand liegt. Es geht nichts hin: keine Kennung, keine Angabe über diese Maschine, nichts aus Ihren Projekten.

Offline-Modus und nie sind nicht dasselbe

Das ist der Unterschied, der beim ersten Hinsehen keiner zu sein scheint — und der Grund, warum es zwei Schalter sind:

Offline-Modus eine Aussage über die Maschine: Hier ist kein Ausgang. Solange er an ist, fragt dieses Werkzeug nirgends nach — heute betrifft das die Versionssuche, und sie ist die einzige Abfrage nach draußen, die es überhaupt gibt. Der Schalter gilt aber auch für alles, was dazukommt.
nie eine Aussage über die Gewohnheit: Ich sehe selbst nach, wenn ich will. Die Maschine dürfte fragen, sie soll nur nicht von sich aus.

Ist der Offline-Modus an, verschwindet die Auswahl darunter, statt wirkungslos dazustehen. Zwei Bedienelemente mit derselben Wirkung wären ein Rätsel darüber, welches gilt.

Ohne Internet ist dieses Werkzeug vollständig benutzbar. Es lädt keine Schrift und kein Stück Oberfläche von einem fremden Server; alles, was die Seiten brauchen, liegt bei der Installation daneben. Der Offline-Modus schaltet das Einzige ab, was hinausginge.

Wenn hier nichts steht

Dann heißt das nicht Version 0, sondern: Diese Anwendung ist nicht über install.sh bzw. install.ps1 hierhergekommen — etwa, weil sie aus einem Projektordner läuft. Geraten wird nicht. Verglichen wird dann auch nicht, denn es fehlt der Commit, von dem aus gezählt würde.

Sicherung

Wofür ist diese Karte da?

Sie legt eine Kopie der ganzen Datenbank in einen Ordner — alle Projekte, jedes Feld, in einer Datei. Eine Sicherung heißt etwa tasks-2026-09-30_081500.db.

Wann gesichert wird

Beim Start Wenn sich seit der letzten Sicherung etwas geändert hat.
Einmal am Tag Ebenso nur bei einer Änderung. Der Dienst startet selten, oft erst nach Wochen — ohne den Tagestakt gäbe es so lange keine neue Kopie.
Auf Knopfdruck Immer, auch ohne Änderung.

Warum nur bei einer Änderung? Behalten werden die letzten N Sicherungen. Schöbe jeder Neustart eine gleiche Kopie nach, drängte sie eine ältere, verschiedene aus dem Ordner — nach ein paar Updates stünden dort vierzehn Mal derselbe Stand.

Der Ordner

Ohne Wahl liegt er neben der Datenbank. Das schützt vor einem Fehler im Programm, nicht vor einem Plattenschaden. Wer mehr will, trägt einen Ordner auf einer anderen Platte oder im Netz ein. Beim Übernehmen wird geprüft, ob sich dort schreiben lässt.

Der Dienst darf nur in seine eigene Ablage schreiben — so ist er eingerichtet. Für einen Ordner woanders nennt die Karte den Befehl, der ihn freigibt: Er legt den Ordner für das Konto marlei-tasks an und trägt ihn in einer eigenen Datei neben der Dienst-Einheit ein, die ein Update stehen lässt. Unter /home geht es nicht — diese Verzeichnisse sind für den Dienst unsichtbar.

Was bleibt

Die letzten N, einstellbar zwischen 2 und 365; vorgegeben sind 14. Die Sicherung vor einem Import bleibt immer — sie ist der Weg zurück von einem bestimmten Schritt, und den soll kein Tagestakt wegschieben. Was im Ordner sonst liegt und nicht von hier stammt, wird nicht angefasst.

Und zurück?

Eine Sicherung ist eine vollständige Datenbank. Zurückgelegt wird sie, indem man den Dienst anhält, sie an den Ort kopiert, der unter Ablageorte steht, und ihn wieder startet.

Daten übertragen

Wofür ist diese Karte da?

Projekte in eine andere Installation bringen — auf einen zweiten Rechner, eine neue Maschine. Hinaus geht eine JSON-Datei mit jedem Feld; die andere Installation liest sie wieder ein.

Wer den Bestand als Text lesen will, etwa als Markdown, baut ihn aus dieser Datei — sie trägt alles.

Einzelne Projekte oder alle

Angehakt ist das gewählte Projekt; die anderen lassen sich dazunehmen. Hier gilt die Vorauswahl nicht wie sonst überall — wer umzieht, zieht mit allem um, und ein Knopf je Projekt wäre ein Umzug in Raten.

Eingelesen wird als neues Projekt

Erst wird die Datei geprüft, und die Karte zeigt, was darin steht. Eingelesen wird erst danach — vorher wird gesichert, und geht das nicht, wird nicht eingelesen.

Nichts wird überschrieben. Die Kennungen sind die Nummern dieser Datenbank und gelten über alle Projekte hinweg; in einer anderen Installation sind sie meist schon vergeben. Jeder Eintrag bekommt deshalb eine neue Kennung, und Verweise ziehen mit — auch im Text: Steht in einer Aufgabe siehe B-065, steht dort danach die neue Kennung desselben Eintrags. Gibt es den Projektnamen schon, bekommt das neue Projekt den Zusatz (übernommen).

Eine Datei aus einer neueren Fassung wird abgewiesen, wenn sie ein Feld trägt, das diese nicht kennt — sonst ginge es beim Umzug verloren, ohne dass es jemand merkt. Dann erst hier aktualisieren.

Ablageorte

Wofür ist diese Karte da?

Wo liegt was — die Datenbankdatei und der Ordner der Sicherung. Mit Zustand: ob es da ist und ob geschrieben werden kann.

Die Sicherung steht hier und in ihrer eigenen Karte, und das ist keine Doppelung: Hier steht, ob es den Ort gibt und ob er beschreibbar ist — dort, was darin liegt und wann gesichert wurde.

Die Datenbankdatei ist das, was gesichert werden muss. Wer sie kopiert, hat alles — genau das tut die Sicherung.

Einstellungen

Wofür ist diese Karte da?

Was beim Start dieses Dienstes eingestellt war — Adresse, Port, Ablage, Kennzeichnung. Gelesen und nicht gesetzt: Geändert wird das dort, wo der Dienst eingerichtet ist, nicht hier.

Eine Änderung wirkt deshalb erst nach einem Neustart des Dienstes.

Firewall

Wofür ist diese Karte da?

Sie sagt, ob auf dieser Maschine eine Firewall läuft, und welche Ports dieses Werkzeug braucht.

Gemeldet wird, nicht geprüft — und schon gar nicht geändert

Dieses Programm richtet keine Firewall ein und ändert keine Regel. Sie gehört der Maschine, auf der es läuft, und damit Ihnen. Ein Werkzeug, das ungefragt Regeln auf einer fremden Maschine setzt, ist das, wovor man Werkzeuge sonst warnt.

Dazu ein technischer Grund: Ohne erweiterte Rechte lässt sich erfahren, ob eine Firewall eingeschaltet ist; welche Regeln gelten, ist nur für root lesbar. Die Karte sagt deshalb nirgends, ein Port sei offen — sie sagt, welcher offen sein muss.

Keine Firewall gefunden ist keine Warnung: Im eigenen Netz ist das der übliche Fall. Die Portliste bleibt trotzdem stehen — als Antwort auf die Frage, was zu öffnen wäre, falls sich das ändert. Und die Falle beim Nachsehen von Hand: systemctl is-active ufw meldet active, auch wenn die Firewall abgeschaltet ist. Was gilt, sagt ufw status.

Fehlerbericht

Wofür ist diese Karte da?

Sie baut den Text, den ein Fehlerbericht braucht: Fassung, Betriebssystem, Python — die Angaben, nach denen sonst zurückgefragt wird. Zum Ansehen auf der Seite oder als Datei zum Anhängen.

Der zweite Teil ist freiwillig — und er zählt nur

Der Block über Ihre Umgebung enthält Zahlen und Pfade: keine Titel, keine Texte, keine Namen. Das ist der Grund, warum er überhaupt verschickbar ist — in einer Aufgabenverwaltung steht, woran eine Firma arbeitet. Der Haken ist trotzdem freiwillig, und ohne ihn fehlt der Block ganz.

Sehen Sie sich den Text vor dem Verschicken an. Er steht deshalb auf der Seite und nicht nur in einer Datei.

Verbesserungen

Wofür ist diese Karte da?

Wohin ein Vorschlag geht und was hineingehört: was Sie tun wollten, was stattdessen passierte, und woran Sie es gemerkt haben.

Nach neuen Fassungen wird nicht gesucht, und das steht auch auf der Karte: Es gibt noch kein öffentliches Repository, bei dem man fragen könnte. Ein Knopf, der ins Leere fragt, wäre schlimmer als der Satz.

Werkseinstellung

Wofür ist diese Karte da?

Sie setzt das gewählte Projekt auf den Zustand zurück, in dem es angelegt wurde: Sammlung, Aufgaben, Meilensteine, Entscheidungen und Bereiche sind danach weg. Was bleibt, ist das Projekt selbst — Name, Beschreibung, Vision. Das ist der ganze Unterschied zum Löschen. Die anderen Projekte bleiben unberührt.

Sie bietet die Sicherung an, bevor sie fragt

Ein Abbild holt man erneut, einen eingetragenen Gedanken nicht. Deshalb steht über der Frage, ob die letzte Sicherung den heutigen Bestand trägt, und darunter Jetzt sichern, dann weiter. Daneben steht Ohne Sicherung weiter: ein Ausgang, kein Zwang.

Das Losungswort ist der Projektname

Nicht das Wort Löschen. Ein zerstörender Knopf trifft hier ein Ziel, das nirgends im Formular steht, sondern oben im Band — wer an Projekt A denkt und dort steht B, verliert die Arbeit von Wochen im falschen Projekt. Ein festes Wort bestätigt nur, dass man gelesen hat, dass gelöscht wird; der Name bestätigt, welches.

Das Feld steht leer da und trägt den Namen nur als grauen Hinweis. Wäre es vorbelegt, genügte ein Druck auf die Eingabetaste — dann könnte man die Abfrage auch weglassen.

History

Die Rückschau — der einzige Reiter, der nur zeigt. Hier wird nichts eingetragen und nichts geändert: Jede Zeile fällt aus den fünf Registern ab. Drei Ansichten, weil es drei verschiedene Fragen sind, und derselbe Umschalter wie unter Sammlung.

Die Straße

Wofür ist diese Karte da?

Wie sind wir hierhergekommen? Eine senkrechte Linie mit einem Stein je abgenommenem Meilenstein — der letzte Punkt ist offen und heißt hier.

Was auf einem Stein steht

Dauer und was dazwischenkam, sonst nichts. Beides fällt ab: die Dauer aus den zwei Daten, die Umwege aus dem, was notiert wurde, als es passierte. Ein verworfener Stein steht nicht auf der Straße — er wurde nicht abgenommen, er fällt weg.

Kein Diagramm aus Strichen und Kreisen: Das kann eine Textdatei nicht anders, eine Seite schon. Dieselbe Auskunft, lesbar in jeder Fensterbreite und ohne Zeichensalat beim Vorlesen.

Archiv

Wofür ist diese Karte da?

Was wurde wann abgeschlossen — und was stand darin? Jede Zeile nennt Kennung, Bezeichnung, Art des Abschlusses, die beiden Daten und die Dauer; ein Klick, und darunter steht der ganze Eintrag, so wie er war — mit allen Feldern, den Häkchenlisten und dem, was dazwischenkam.

Bis September 2026 waren das zwei Ansichten — ein Quittungsbuch mit den Zeilen und daneben das Archiv mit dem Wortlaut. Das Quittungsbuch zeigte eine Teilmenge derselben Einträge und verwies auf sie; doppelt war nicht die Buchführung, sondern die Darstellung.

Ein Ende ist nicht dasselbe wie ein Umzug

Ein Eintrag der Sammlung, aus dem eine Aufgabe wurde, ist nicht fertig geworden — er ist umgezogen. Was daraus wurde, schreibt seine Zeile, wenn es fertig ist. Dasselbe gilt für eine Aufgabe, die einem Meilenstein zugeordnet wurde. Verworfen zählt dagegen als Ende: Da hört es auf. Wer beides zusammen zählt, zählt dieselbe Arbeit zweimal.

Deshalb die zweite Reihe über der Liste: jeder Abschluss · Enden · Umzüge. Die erste Reihe filtert, woher ein Eintrag kommt, die zweite, was sein Abschluss bedeutet. Wer Enden wählt, sieht genau das, was früher im Quittungsbuch stand.

Hier gibt es keine Bedienelemente

Ein Kästchen, das nichts tut, ist schlimmer als keines. Der Haken ist hier ein Zeichen, kein Schalter; die Abnahme behält ihren Rahmen und verliert die Füllung.

Einen Weg zurück gibt es für Aufgaben. Eine erledigte oder archivierte Aufgabe trägt im Archiv den Knopf Wiederaufnehmen — der einzige auf diesem Reiter, der schreibt. Er ändert nichts am Wortlaut, er stellt die Aufgabe zurück in die Liste. Das Eintragsdatum bleibt, die Arbeitsdauer zählt also weiter vom ersten Tag. Hing sie an einem Meilenstein, der schon abgeschlossen ist, wird sie von ihm gelöst.

Für die anderen Register gibt es ihn nicht. Eine Entscheidung wird durch eine neue aufgehoben, nicht umgeschrieben; ein Meilenstein zöge die Dauer auf der Straße mit. Ein Topic, das zur Aufgabe wurde, lebt dort weiter.

Server Health

Die Maschine, auf der das hier läuft — nicht der Bestand. Zwei Karten, und beide stehen unabhängig vom gewählten Projekt da.

Der Reiter steht ganz hinten, und das ist eine Entscheidung. In MARLEI Boot steht er vorn: Dort ist der Server das Produkt. Hier ist er Unterbau — niemand öffnet eine Aufgabenverwaltung, um die Prozessorlast zu sehen.

Auslastung

Wofür ist diese Karte da?

Was tut der Server gerade? Prozessor, Last, Speicherbelegung und Netzdurchsatz — alles aus /proc, ohne Zusatzpakete und ohne besondere Rechte. Aktualisiert alle fünf Sekunden.

Die Zeile darunter meint diesen Dienst, nicht die Maschine

„Dieser Dienst läuft seit 3 Stunden und belegt 84 MB Arbeitsspeicher.“ Auf einer Maschine, die sonst im Leerlauf steht, sagt die Prozessorlast wenig darüber, ob sie für diesen Dienst reicht — sein eigener Verbrauch sagt es.

Und die Betriebszeit beantwortet die erste Frage jeder Fehlersuche: Läuft er überhaupt noch, oder ist er zwischendurch neu gestartet? Steht darüber die Laufzeit der Maschine (unter Serverdetails) und ist sie deutlich länger, hat sich der Dienst neu gestartet — und das ohne Ihr Zutun.

Steht dort Auslastung nicht abfragbar, ist keine Quelle erreichbar — /proc ist von hier aus nicht lesbar. Das sollte nicht vorkommen. Jede Zahl fehlt dann, statt geschätzt zu werden.

Serverdetails

Wofür ist diese Karte da?

Worauf dieser Server läuft — Distribution, Kernel, Architektur, Prozessorkerne, Virtualisierung, Laufzeit, Python und SQLite. Angaben, für die man sich sonst per SSH anmelden müsste.

Was mit welcher Version läuft

Der zweite Block nennt die Version, nicht den Zustand. Sie ist die Angabe, ohne die eine fremde Fehlermeldung nicht einzuordnen ist: Eine Meldung aus dem Innern von FastAPI sagt ohne Versionsnummer nichts, und die Rückfrage danach kostet einen Tag.

marlei-tasks ist keine Paketversion, sondern der Stand, den install.sh gestempelt hat — derselbe, der in der Fußzeile jeder Seite steht.

Warum hier keine Paketliste steht

Ein Kennwort ist keine Festung. Es kann leer bleiben, und es geht über http unverschlüsselt durchs Netz. Jede Zeile mehr wäre für jeden, der hineinkommt, eine Zeile mehr Einkaufsliste. Aufgenommen ist, was der Fehlerbericht braucht — und sonst nichts.

Dieselben Angaben stehen im Fehlerbericht, und sie kommen aus derselben Quelle: Zwei Quellen liefen auseinander, und dann nennt die Mail einen anderen Kernel als die Seite, die Sie gerade vor sich haben. Die Karte wird beim Aufbau der Seite gelesen und dann eine Minute lang nicht wieder — Kernel und Paketversionen ändern sich zwischen zwei Aufrufen nicht.

Häufige Fragen

Fragen, die sich beim Bedienen stellen — mit der Stelle, an der die Antwort ausführlich steht.

Auf Sammlung oder Aufgaben steht nichts — nur ein Hinweis

Dann ist kein Projekt gewählt. Die vier Register hängen an der Auswahl aus der Projektübersicht. Das passiert auch, wenn das zuletzt gewählte Projekt inzwischen gelöscht wurde.

Ich habe in das falsche Projekt eingetragen

Verschieben lässt sich ein Eintrag nicht — die Kennung gehört dem Projekt, in dem sie vergeben wurde. Der Weg ist: im richtigen Projekt neu eintragen und den falschen Eintrag verwerfen. Er steht danach im Archiv, im Wortlaut, und ist nicht verloren.

Die Kennungen springen — B-003, B-007, B-012

Das ist kein Verlust. Die Lücken sind die Einträge der anderen Projekte: Es gibt eine Zählung je Art und nicht eine je Art und Projekt. Der Grund steht unter Kennungen zählen über alle Projekte.

Ich kann keine Aufgabe anlegen — es fehlt die Abnahme

Das ist die einzige Sperre in diesem Werkzeug, und sie ist Absicht: Lässt sich nicht beschreiben, woran man sie fertig erkennt, ist es keine Aufgabe. Zwei Zeilen genügen — die Vorgabe ist, dass es in dreißig Sekunden zu tippen sein muss. Und wenn es das wirklich nicht ist, gibt es den zweiten Ausgang: zurück in die Sammlung. Siehe Neue Aufgabe.

Der Knopf „Erledigt“ ist grau, obwohl alles abgehakt ist

Dann ist die Arbeitsliste durch, aber die Abnahme nicht. Die beiden messen Verschiedenes: die eine den Fortschritt, die andere die Fertigkeit. Beim Meilenstein ist es dasselbe — Abnehmen bleibt grau, solange eine zugeordnete Aufgabe offen ist.

Ein Eintrag ist verschwunden

Ein Eintrag mit gesetztem Abschluss zieht ins Archiv — vollständig und im Wortlaut. Eine Aufgabe lässt sich von dort zurückholen — mit Wiederaufnehmen, siehe Archiv. Andere Einträge bleiben im Archiv. Bei den Meilensteinen ist es anders: Dort zeigt die Liste nur die offenen, und der Filter in der Kopfzeile holt die anderen dazu.

Wie lege ich einen neuen Bereich an?

Beim Projekt, in der Karte Projekte. Die Bereiche sind je Projekt eine andere Liste — sie beschreiben den Gegenstand, nicht die Art. Ein Bereich, an dem Einträge hängen, lässt sich nicht entfernen.

Wo bleibt die Entscheidung, wenn ihr Eintrag ins Archiv zieht?

Sie bleibt stehen. Das tut kein anderes Register: Eine Entscheidung überlebt das, wozu sie gehört — sonst wäre die Begründung genau dann weg, wenn jemand in einem Jahr fragt, warum es so ist. Der bezogene Eintrag wird dann als abgeschlossen ausgewiesen.

Wie sichere ich meine Daten?

Das tut die Sicherung von selbst: beim Start und einmal am Tag eine Kopie der ganzen Datenbank, in einen Ordner, den Sie wählen. Wählen Sie einen auf einer anderen Platte oder im Netz — die Vorgabe neben der Datenbank hilft nicht bei einem Plattenschaden. Einzelne Projekte als Datei gibt es unter Daten übertragen.

Kann jemand mit mir zusammen daran arbeiten?

Nein, und das ist keine Lücke, sondern die Grenze dieser Fassung. Sie ist für einen Menschen gebaut: ein Kennwort, aber keine Benutzer, keine Rechte, keine Zuweisung. Mehrere Projekte sind nicht mehrere Menschen. Wer gleichzeitig schreibt, gehört in eine andere Fassung — und die gibt es heute nicht.

Lizenz und Förderung

Zwei Dinge, die sonst nirgends in dieser Oberfläche stehen: unter welchen Bedingungen dieses Werkzeug benutzt werden darf, und was ich mir von denen wünsche, die es im Betrieb einsetzen.

Unter welcher Lizenz das hier steht

Der Quelltext steht unter der GNU Affero General Public License, Version 3. Der volle Text liegt dem Projekt als Datei LICENSE bei. Kurz und ohne Anspruch auf juristische Genauigkeit:

Benutzen kostet nichts und verpflichtet zu nichts. Wer dieses Werkzeug installiert und seinen Bestand darin führt, hat mit der Lizenz nichts weiter zu tun — zu Hause wie im Betrieb.
Ändern und weitergeben geht, aber die Änderungen gehen unter derselben Lizenz mit. Das gilt auch dann, wenn die geänderte Fassung nicht als Datei weitergereicht, sondern nur über das Netz benutzbar gemacht wird — das ist der Unterschied zwischen AGPL und GPL, und er ist hier Absicht.
Name und Logo sind davon ausgenommen. Die Lizenz gilt für den Quelltext, nicht für die Marke: Wer eine eigene Fassung weitergibt, gibt ihr bitte einen eigenen Namen.
Beiträge in Form von Code werden derzeit nicht angenommen; der Grund steht offen in CONTRIBUTING.md. Rückmeldungen dagegen sind sehr willkommen — und eine Sicherheitslücke gehört nicht in ein offenes Issue, sondern dorthin, wo SECURITY.md hinweist.

Wenn dieses Werkzeug bei Ihnen im Betrieb läuft

Privat, im Verein, in der Ausbildung: nehmen Sie es, kostenlos und ohne Gegenleistung. Genau dafür ist die Lizenz da, und es wird nie jemand nachfragen.

Im Betrieb ist die Lage eine andere. Ein Werkzeug, das Ihnen diese Arbeit abnimmt, hätten Sie sonst einkaufen müssen — mit Lizenzkosten pro Jahr und pro Platz. Geleistet wurde die Arbeit trotzdem: von einer Person, in ihrer Zeit, auf ihre Kosten. Die Lizenz verlangt dafür nichts. Sie kann es nicht, und das soll auch so bleiben.

Für Fragen zu Lizenz, Unterstützung im Betrieb oder einer Anpassung an Ihre Verhältnisse: kontakt@exmig.de. Und wenn Ihr Haus die Arbeit darüber hinaus anerkennen möchte, ist das derselbe Weg.